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Gruen!

Der Fruehling kommt und damit weicht das sowjetische Grau der Bischkeker Strassen dem vollen Gruen, bei dem man weiss, warum Bischkek den Titel der /gruensten Hauptstadt der Welt/ erhalten hat.

Hier in Kirgistan passiert kaum Neues, doch trotzdem wird es nie langweilig. Diesen Zustand nennt man Alltag. Daher erzaehle ich in aller Kuerze ein paar Neuigkeiten.

So wird hier zum Beispiel gerade der ganze Spielplatz beim Kinderheim renoviert. Bezahlt wird das Ganze von grosszuegigen Spendern, grossteils Deutschen (?). Sodass der Spielplatz jetzt richtig schoen wird. Frueher war es einfach Beton- oder Steinboden, inzwischen gibt es ein richtiges Fussballfeld mit Toren und Holzspaeneboden, das Basketballfeld wird auch neu gemacht. Die Spielgeraete wurden inzwischen alle neu angestrichen und sie werden dann noch repariert und wieder fest in den Boden gebaut. Und allgemein wird der Spielplatz jetzt einfach nur schoen!

Yoga habe ich aufgrund des steigenden Preises im Fitnessstudios aufgegeben und gehe dafuer jetzt ins Tanzen, moderner Tanz. Die Lehrerin ist qualitativ wie menschlich sehr gut, genauso wie meine Mittaenzer. Ausserdem gibt es dort dann auch fuer mich 3 mal in der Woche eine Dusche, was ja wirklich schon Luxus ist.

Noch mehr Luxus ist natuerlich eine Dusche zuhause, diese hat meine Gastfamilie gestern gebaut. Es handelt sich darum um ein Platz bei uns im Garten, mit Schieferplatten blickdicht gemacht, oben steht eine grosse Tonne, in die Tonne fuellt man dann das Wasser und kann dann duschen. Super fuer den Sommer, fuer den Winter untauglich, daher heisst das auch /Sommerdusche/.

Waehrend meine Gastfamilie die Sommerdusche gebaut hat, war ich mit Olga (auch weltwaerts-Freiwillige) in Rotfront. Ein Dorf in dem frueher viele, heute nur noch 50-60 Deutsche wohnen. Von Rotfront aus sind wir in die Berge geritten und hatten wirklich einen super Blick auf einen roten Canyon, haben Rhabarber gepflueckt und gegessen, den Pferdeherden beim Weiden zugeschaut, und einfach die atemberaubende Landschaft um uns herum genossen.

Am 1. Mai war ich mit meiner Gastfamilie bei den Verwandten auf dem Land und dort erfahert man, was Landleben, und auch Gastfreundschaft, bedeutet. Einerseits natuerlich super, denn es gibt lecker essen, die Kirgisen sind ein super gastfreundliches Volk und zeigen das auch. Andererseits sieht man eben auch, wie sie sich gegenseitig noetigen Alkohol zu trinken. So wollen einige in der geselligen Runde keinen Wodka, doch es wird so lange auf sie eingeredet, bis sie den Wodka getrunken haben. Als Auslaender wird allerdings akzeptiert, wenn man keinen will und das ist auf jeden Fall von Vorteil.

Ansonsten sind die Verwandten total lieb und ich freue mich, wenn ich bald wieder dorthin fahren kann.

Das Wochenende davor war in Bischkek Jazz Spring Festival, mit Musikern aus Kirgistan, Tadschikistan, Kasachstan, Usbekistan, Russland, USA, Schweiz, Osterreich, Deutschland und Frankreich. Und Jazz ist ein weit gefaecherter Begriff. Von ruhig und besinnlich ueber experimentell und modern war wirklich alles dabei. Die Schweizer mit Akkordeon und Hackbrett, die Deutschen hingegen mit MacBook.

Es war sehr schoen, mal wieder richtig gute Musik live zu hoeren!

Ostern sind wir in die Internationale Kirche gegangen und es ist wirklich faszinierend, wieviele verschiedene Nationen dort vertreten sind. Nach dem 1. Teil fuer Ostern sind wir allerdings gegangen, da der Prediger (aus den USA) meinte, er koennte eine /Wirtschaftsordnung Gottes/ aufstellen, in der er den Mann ueber die Frau stellt.

Wir sind dann zu Anna-Maria nach Hause und dort haben wir ein richtig schoenes Osterfruehstueck gemacht.

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Internetnacht

Von Montag, den 4. Mai, bis Dienstag, den 5. Mai, kann man mich im Internet antreffen.
Ab 18Uhr deutscher Zeit am Montag.

Bis dann.

Zwischenberichte

Quartalsbericht Dezember

Quartalsbericht Maerz

Ausschnitte aus Mails

 […] unsere ersten 6 Monate im Ausland sind um, schon ein halbes Jahr sind wir inzwischen weg, ein halbes Jahr haben wir uns nicht mehr gesehen und schon seit einem halben Jahr entdecken wir immer wieder Neues, lernen dazu und zeigen einem anderen Volk etwas von unserer Kultur.

 

Arbeit

Im Heim geht es mir auch immer besser, Ende Dezember und Januar hatte ich dort das totale Tief…. habe keinen Sinn in meiner Arbeit gesehen und ueberhaupt…
Aber inzwischen geht es immer gut. Unterrichte jetzt jeden Morgen Englisch fuer die, die wollen und dadurch ist meine Arbeit schon sinnvoller geworden.
[…] Auch habe ich inzwischen das Gefuehl, dass ich von den Mitarbeitern akzeptiert werde und das bedeutet schon einiges. So haben wir am Feiertag fuer den 8. Maerz zusammen gefeiert und getanzt, und auch sonst wurde ich im Februar (nach ueber 4 Monaten im Heim) von einer Erzieherin nach meinem Namen gefragt, was ja irgendwie bedeutet, dass es mich jetzt existiert, davor war ich halt nur irgendjemand der kommt…
Ich weiss nicht, ob das irgendwie verstaendlich ist, aber es sind eben die kleinen Momente die mich spueren lassen, dass ich jetzt ein Teil des Kinderheims bin.

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Multikulturelles Kirgistan

[…]Kirgistan ist ja an sich schon sehr spannend, da wir die ganzen russisch-orthodoxen, sowjetischen, sowie muslimischen Feiertage feiern und es ist ein total spannender Mix. Es gibt viele verschiedene Nationalitaeten und alle leben in Einklang nebeneinander… das einzige was gehasst wird, sind die Politiker, sowie Korruption. Sprich: Geld = Macht.

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24. Maerz 2009

[…]Hier in Kirgistan war ich an deinem Geburtstag mit vielen Kirgisen und anderen Deutschen auf dem Land und wir haben total das leckere Schaschlik gemacht, also besser gesagt Asamat hat das leckere Schaschlik gemacht. Dazu gab es dann Brot und verschiedene Salate, sowie auch Bier und Wodka. […]
Hier ist der 24. Maerz uebrigens seit 4 Jahren ein Feiertag, denn am 24. Maerz 2005 war die kirgisische Revolution, bei der Akaev gestuerzt wurde und danach kam Bakiev an die Macht, und das ist er immer noch. Doch eher schlecht als recht. Und fuer Freitag (27.3.09) ist eine Demonstration geplant, da 2 Oppositionspolitiker umgebracht worden sind. […]

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Familie

Ich selber wohne hier zusammen mit einer total lieben Familie und ich koennte mir ehrlich keine bessere vorstellen. Wir wohnen hier in einem einfachen Haus, anfangs fand ich es ziemlich leer, da Kirgisen kaum Schraenke haben, doch nach und nach stellte sich heraus, dass es sich dafuer mit Leben fuellt.
In der Familie habe ich 3 kleine Schwestern. Adelja ist 8 Jahre alt und ihr Problem ist, dass sie nicht denken will und anstatt dessen immer nur sagt „Ich weiss nicht“. Ajana ist 5 Jahre alt und eine total suesse, anfangs etwas bockig mir gegenueber, aber inzwischen ist es am Besten mit ihr. Und Altynai ist inzwischen 3 Monate alt und einfach nur klein… schaut die ganze Zeit in der Gegend rum und heute z.B. hat sie den ganzen Tag ueber gelacht, voll schoen!
Ansonsten habe ich natuerlich noch Gasteltern, Alybek ist 47 Jahre alt und Security Mensch. Seine Schwaechen sind ab und zu der Alkohol und immer das Problem, dass er mit Geld nicht richtig umgehen kann. Seine Staerken allerdings, dass er viel Allgemeinbildung hat und mich immer ueber deutsche Geschichte aufklaeren kann, sowie das er total lecker und auch total gerne kocht, was fuer Kirgisen und die Maenner-Frauen-Rolle hier total exotisch, aber dadurch auch sehr interessant ist.
Und zu guter letzt natuerlich noch meine Gastmutter Toktokan, die liebste ueberhaupt. Ich glaube ich habe mich noch mit niemanden in Kirgistan soviel unterhalten wie mit ihr, nicht mal mit den anderen Deutschen. Was ich total interessant finde ist, dass sie den kirgisischen Traditionen und dem Leben treu bleibt und das auch will, aber trotzdem total offen fuer Neues ist. Denn hier gibt es viele, die sich nach Westen (Russland, Tuerkei, Europa) richten und die eigene Kultur verleumden. Auch versteht sie mich einfach und weiss, wie sie mit meinen Aussagen umgehen kann.
Dies faengt schon bei ganz kleinen Sachen an, vllt ist ein Beispiel besser um es zu verstehen, so ist es in Kirgistan z.B. immer ueblich zum Tee einzuladen. Wenn ein Kirgise dann „Nein“ sagt, muss man ihn noch und noecher dazu bitten, bis er endlich zusagt, wenn man das nicht macht, so wird gelaestert, dass man gastunfreundlich sei. Meine Gastmutter dagegen weiss bei mir ganz genau, dass wenn ich etwas will, dann sage ich es auch, wenn nicht, dann sage ich es auch.
Das Haus an sich hat 3 Raeume, 2 Waschbecken (eins am Eingang und eins in der Kueche) und einen schoenen Ofen. Schoen im Sinne, dass er im Winter gut waermt und das ganze Haus mit dem Geruch von verbranntem Holz fuellt, total schoen!
Ich wohne hier ausserdem ziemlich zentral, laufe 10min zur Arbeit, 25min zum Platz der Revolution, 35min zur Philharmonie. Also alles ziemlich nah und gut zu erreichen.

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Freizeit, Osch-Basar und der 39,5. Geburtstag

Ich gehe hier jetzt 2-3mal die Woche ins Fitnessstudio, meistens Yoga, aber ab und zu auch Tanzen. An die Geraete gehe ich nicht mehr, dass habe ich einmal gemacht und danach taten mir 5Tage lang meine Beine so verdammt weh, dass ich keine Treppenstufen mehr laufen konnte, das war eine Erfahrung fuer sich, aber bei uns zuhause haben wir zum Glueck insgesamt nur 5 Stufen, also nicht so viel, zum Glueck!
Ansonsten bin ich viel zuhause, helfe im Haushalt mit, kuemmer mich um die Kinder, oder ich fahre zum Osch-Basar und kaufe dort Gemuese, Obst, Nudeln, Reis, Kaese, etc. ein. Zum Osch schreibe ich dir spaeter noch mehr, denn ich liebe ihn einfach.
In meiner sonstigen Freizeit treffe ich mich mit Freunden, Kirgisen oder Deutschen, und mehr Zeit ist dann auch nicht mehr da.
Und dann arbeite ich ja auch noch im Kinderheim, deshalb bin ich ja auch da… dort unterrichte ich jetzt jeden Morgen Englisch und ansonsten unterhalte ich mich mit den Kindern und spiele mit ihnen.
Insgesamt bin ich ausgefuellt, habe aber trotzdem nie Stress, denn sowas gibt es in Kirgistan ja nicht. 😉

Zum Osch-Basar.. es ist ein Riesen-Basar und du kannst immer wieder Neues entdecken. Meistens bin ich nur beim Obst und Gemuese, aber oft auch bei den verschiedenen Halva-Staenden, beim Mehl, oder bei den Schreibwaren. Je nachdem was man eben braucht. Es gibt alles auf dem Osch, man muss es nur finden.
Und der Osch ist wirklich eine Sehenswuerdigkeit, wenn du mal herkommst, dann geh auf jeden Fall auf den Osch. Als Auslaender wirst du zwar anfangs total ueber den Tisch gezogen, also du kriegst teurere Preise, aber spaeter, wenn du Bescheid weisst kann man gut handeln und irgendwann kennen dich die Haendler auch und geben von sich aus noch guenstigere Preise. So habe ich z.B. meinen Stamm-Stand, bei dem ich Trockenfruechte einkaufe und einen, bei dem ich Schokolade einkaufe (naja, es gibt auch nur einen Stand, der hausgemachte Schokolade verkauft.)

Und am Wochenende fahren wir ab und zu aufs Land oder Kirgistan weiter erkunden. Ich war zwar schon lange nicht mehr am Wochenende unterwegs, aber jetzt beginnt der Fruehling richtig und es geht los.
Bevor Jaqui abgeflogen ist (auch eine Freiwillige) waren wir zusammen in der Sokoluk-Schlucht, die Berge da sind der absolute Hammer! Wir wollten eigentlich zum 100m hohen Wasserfall, den es laut Reisefuehrer dort gibt, aber wir haben ihn leider nicht gefunden, bzw. wir sind einfach nicht so weit gekommen und mussten dann aus Zeitgruenden wieder umkehren, aber es hat sich trotzdem auf jeden Fall gelohnt!
Und letzten Sonntag z.B. haben wir mein Zimmer neu gestrichen, jetzt ist es wieder weiss, also die Waende, ausserdem haben wir die ganzen Teppiche rausgenommen, denn durch den Zementboden muss man die ab und zu mal lueften. Ingesamt sieht mein Zimmer jetzt nicht viel anders aus, aber das macht nichts.
Das Ganze haben wir aber gemacht, da wir am Montag Besuch bekommen haben, denn meine Gastmutter ist jetzt 39,5 Jahre alt geworden, ein Grund zum Feiern.

Also ich hab vorgeschlagen, dass wir feiern, denn an ihrem Geburtstag bin ich nicht mehr da, sondern wieder in Deutschland. Sie meinte dazu, dass der 40. Geburtstag in KGZ sowieso nicht gefeiert wird und deshalb haben wir jetzt gefeiert.
Es gab viel zu Essen, so haben wir am Sonntagabend noch Borsok gemacht (das mach ich mal, wenn ich wieder in DE bin, dann siehst du es), und am Samstag hatte ich schon  Kuchen vorbereitet, einen Quark-Streuselkuchen und dann noch Muerbeteigkuchen, den ich dann am Montag noch mit Schokopudding und Bananen, Trauben und Ananas aufgepeppt habe. Ansonsten gab es noch Suppe, viele verschiedene Salate und noch Pizza.
Insgesamt alles lecker! 😉

Lerne hier sowieso alle traditionellen kirgisischen Gerichte zuzubereiten, so kann ich schon Borsok, Lagman-Lapscha (Nudeln), Gemuese-Mante (viel besser als die mit Fleisch!) und besch barmak zubereiten. Muss die ganzen Rezepte nur noch aufschreiben, denn sonst vergesse ich sie wieder.

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Kirgistan auf MDR

Heute kommt um 18Uhr eine Reportage ueber Kirgistan und Olgas Freiwilligendienst bei Nadjeshda auf MDR.
Die Serie heisst /Auf gute Nachbarschaft/.

Also: Einschalten!

Wenn auch verspaetet, so kommen hier noch liebe Weihnachtsgruesse! Und natuerlich hoffe ich auch, dass ihr gut in das Neue Jahr gerutscht seid!

 

Wow… ich muss ja wirklich weit ausholen, um alles Neue zu berichten, also fang ich einfach mal an.

 

img_1713Im November war ich fuer ein Wochenende mit Tonja, meiner russischen Schwester, auf dem Land. Tonja ist eine Russin, spricht perfekt Englisch und war anfangs meine Russischlehrerin, spaeter dann Kollegin in der Sprachschule und inzwischen eine sehr gute Freundin.

Sie hat mich also zu ihren Verwandten auf das Land eingeladen. Und es war wirklich eine Erfahrung wert. Das ist die Landschaft, wie Tschingis Aitmatov sie in seinen Buechern beschreibt (lesenswert!), unendliche Weite und ab und zu mal ist ein Reiter unterwegs. Im Hintergrund das Tien-Shan Gebirge, einfach wunderschoen.

Onkel und Nichte - wo ist die Aehnlichkeit?

Onkel und Nichte - wo ist die Aehnlichkeit?

Ich dachte auf der Hinfahrt noch, dass wir zu Russen fahren, bis Tonja meinte, das ihre Verwandten Kirgisen sind. Und als wir ankamen musste ich feststellen, dass sie sich ueberhaupt gar nicht aehnlich sehen! Wirklich faszinierend.

 

 

 

 

 

 

Tonja hat mich dann auch irgendwann aufgeklaert, dass sie zu einem Viertel Kirgisin ist.

Die Hauptverkehrsstrasse

Die Hauptverkehrsstrasse

 

 

Auf dem Land, leider hab ich den Namen des Dorfes vergessen, aber es ist auf jeden Fall eine halbe Busstunde noerdlich von Kara-Balta, waren wir dann bei ihren Verwandten eingeladen, insgesamt waren wir in 3 verschiedenen Haeusern, und in jedem Haus gab es soviel Essen, dass auch nur eines gereicht haette. Aber natuerlich habe ich immer genug gegessen, damit die Gastgeber auch zufrieden mit mir sind, ausserdem war es verdammt lecker… die ganzen Gerichte kannte ich ja schon, doch so lecker wie dort hab ich bisher noch nirgendwo hier gegessen.

Insgesamt bestand das ganze Wochenende nur aus Essen, aber es war wirklich interessant und Tonjas Verwandten sind wirklich sehr gastfreundlich.

 

Zum Thema Gastfreundschaft sag ich nachher noch mal mehr…

 

 

Nachdem ich in meiner Gastfamilie sehr ungluecklich war, habe ich am 2. Dezember auch die Familie gewechselt, die Gruende sind allerdings nicht fuer das Internet bestimmt.

Meine neue Gastfamilie ist zwar nicht so reich, wie die vorherige, sondern ist ziemlich arm, aber dafuer umso herzlicher und kirgisischer.

 

Adelja und Ajana, meine Gastschwestern

Adelja und Ajana, meine Gastschwestern

Ich habe jetzt 3 Schwestern, wobei ich davon erst 2 kenne. Adelja ist 8 Jahre alt und geht in die 2. Klasse. Ajana ist 5 Jahre alt und geht noch in den Kindergarten. Meine 3. Schwester hat noch keinen Namen, denn sie ist erst gestern, am 30. Dezember 08, geboren.

 

 

 

 

 

 

Ausserdem hab ich natuerlich auch noch Gasteltern. Sie sind ziemlich gebildet und kennen sich in der Geschichte um einiges besser aus als ich, in der kirgisischen, wie auch in der deutschen.

Die Verwandtschaft ist relativ gross und ich finde es sehr interessant, denn sie haben alle ganz kirgisische Berufe…

Die Oma hat einen kleinen Tante-Emma-Laden, wie es ihn hier an jeder Ecke gibt.

Die Frau des Onkels naeht die kirgisischen Matratzen, auf denen ich z.B. auch schlafe. Mein anderer Onkel arbeitet bei der kirgisischen Telekom und ist nebenher noch Taxifahrer. Meine Tante ist Englischlehrerin an meiner Sprachschule, ueber sie bin ich auch zu dieser Familie gekommen.

Alles total interessant und alle haben mich zu ihnen eingeladen, wenn ich mal vorbeikommen will.

Ich wohne jetzt in einem Haus in Gehweite von meinem Kinderheim entfernt. Das Haus hat sogar Kaltwasseranschluss, sodass ich mein Gesicht nicht im Garten waschen muss.

Mein Zimmer ist ziemlich gross und am Anfang war gar nichts drin, inzwischen habe ich ein kirgisisches Bett, also ich schlafe auf dem Boden, sowie einen Tisch, ein Sofa und zwei Sessel. Habe es neulich auch eingerichtet, ihr koennt euch ja mal das Foto anschauen.

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Da ich jetzt ja auch keine Dusche mehr habe, gehe ich jetzt regelmaessig ins Freibad. Das bringt einerseits natuerlich Bewegung, andererseits eine Dusche.

 

Und es ist faszinierend, wie schnell man sich an solche Lebensumstaende gewoehnen kann und ich finde es auch total interessant. So ist es fuer mich inzwischen selbstverstaendlich, dass ich abends noch mal aufs Kloh gehe, damit ich nachts nicht in die Kaelte raus muss.

Oder das man eben immer sehr viele Schichten Klamotten anzieht, das man nicht zu sehr friert.

 

Auch habe ich einen sehr wichtigen muslimischen Feiertag mit meiner Gastfamilie gefeiert, dass war der Kurman Ait, so wie ich das verstanden habe, ist es so was aehnliches wie Allerheiligen.

Fuer den Kurman Ait kamen alle Verwandten, sowie ein Schaf, hier ins Haus.

Das Schaf kam hier morgens um 9Uhr an, dann wurde erst mal gefruehstueckt, man hat sich fuer das Schaf bedankt im Gebet.

Und dann wurde Stueck fuer Stueck das Schaf kleiner… war wirklich total interessant, wie das Schaf geschlachtet wurde.

 

barana resili

barana resili

Zuerst wurde der Hals durchgeschnitten und man hat es ausbluten lassen, danach wurde es am Bauch aufgeschlitzt und gehaeutet. Erst ganz am Schluss hat man dann das Fleisch weiterverarbeitet, wobei nicht nur das Fleisch weiterverarbeitet wurde, sondern einfach restlos alles, bis auf das Blut und den Magen- und Darminhalt.

 

 

 

So sieht ein Schaf von innen aus

So sieht ein Schaf von innen aus

Es ist wirklich faszinierend mit anzuschauen und dann mitzuhelfen eine Schafswurst aus Darm, Leber und Magen zu machen, sie war uebrigens nicht sehr lecker.

 

 

 

 

 

 

Es gab dann verschiedene Gaenge mit jeweils anderen Schafsteilen, am leckersten fand ich persoenlich beschbarmak (=“5 Finger“), das sind Nudeln mit Fleisch. Ausserdem durfte ich ein Schenkel abnagen und das war auch sehr lecker.

Insgesamt ein interessanter Feiertag, an dem ich viele Menschen kennenlernen durfte, sowie beim Schlachten des Schafes zuschauen durfte.

Am gleichen Tag hatte mich auch noch Schildis zu sich eingeladen, und so ging ich schon total gesaettigt zu ihr und habe dort auch noch plov bekommen… sehr sehr lecker.

 

Das Gehirn des Schafes gab es uebrigens ein paar Tage spaeter als beschbarmak, aber das war nicht so lecker.

 

 

So, jetzt hatte ich eine Zeit lang den Laptop nicht mehr, und jetzt wieder. Daher geht’s jetzt weiter..

 

Mein Zimmer hat sich jetzt auch schon wieder veraendert, und ich persoenlich finde es jetzt wieder schoener, da es eben nicht so voll ist. Das Sofa ist jetzt im Wohnzimmer und Toto, meine Gastmutter, schlaeft mit Altynai, dem Baby, darauf. Den Tisch habe ich deshalb an die Wand geschoben und die Sessel stehen so wie davor das Sofa und die Sessel. Alles in allem gemuetlich und ich liebe es.

 

Das Baby ist uebrigens sehr, sehr klein. Also ich dachte immer, das Neugeborene schon ein Stueck groesser sind. Entweder es liegt daran, das ich einfach keine Ahnung habe, oder es liegt daran, dass Kirgisen eben schon von Geburt an kleiner sind als Deutsche.

 

 

Weiter im Kontext:
Anfang Dezember war ich im Fernsehen, sowie auch in der Zeitung.

Das Fernsehen war im Kinderheim, da das Kinderheim ein Wochenende lang keinen Strom hat, und es deshalb nichts Warmes zu essen gab, ausserdem kamen an dem Tag mehrere Reportagen ueber verschiedene Institutionen (Kinderheime, Internate) in den Nachrichten. Und dort war ich eben auch kurz zu sehen.

world volunteers day
Am 5. Dezember war World Volunteers Day. Frueher war mir nichtmal bewusst, dass es sowas gibt, doch jetzt steht das natuerlich ausser Frage. 😉

 

Malika wohnt inzwischen nicht mehr im Kinderheim

Malika wohnt inzwischen nicht mehr im Kinderheim

Mika (Japan) am world volunteers day

Mika (Japan) am world volunteers day

Auf jeden Fall war an diesem Tag einiges im Kinderheim los, denn die ganzen UNO-Freiwilligen waren im Kinderheim und haben etwas vorgefuehrt, mit den Kindern getanzt und die Spanier haben Essen zubereitet.

 

 

 

 

Es war uebirgens auch das erste Mal, dass ich die Spanier getroffen habe. Hatte ja schon mit Raquel laenger Kontakt via SMS, doch erst an diesem Tag habe ich sie kennengelernt. Verstehe uebrigens noch alles auf Spanisch, nur Sprechen wird von Mal zu Mal schwieriger.

 

In derselben Nacht war im Metro Pub dann auch noch die noche latina und ich habe mich wirklich sehr wohl gefuehlt. Gute Musik, tolle Menschen, nicht zu teure Getraenke. Fuer AFSer reicht auch nur ein Satz: Es hatte AFS-Atmosphaere!

 

 

Ein anderes Wochenende wurde ich von Nurdin, einem meiner Deutschschueler, zu seinem Geburtstag mit seiner Verwandtschaft eingeladen. Er wohnt ebenso in Kara-Balta und so sind wir dort erst mal mit dem Taxi hingefahren. Dort angekommen gab es erst mal zu Essen. Danach hat Nurdin uns, Abdulamit war auch mit dabei, Kara-Balta gezeigt, suesses kleines Staedtchen…

Bei ihm zuhause haben wir dann seinen PC formatiert [an dieser Stelle liebe Gruesse an meinen grossen Bruder in Deutschland und danke fuer seine Hilfe!!!] und Windows neu installiert. Auch haben wir uns ewig ueber alles Moegliche unterhalten.

Irgendwann kam auch dann seine ganze Verwandtschaft und wir haben uns alle an den grossen Tisch gesetzt und es wurde ein auf Nurdin getrunken (Saft!), danach haben sich alle Erwachsenen aus dem Staub gemacht in einen anderen Raum und das Zimmer wurde als Kinderzimmer zurueckgelassen. Auf kirgisisch hat seine Mutter dann noch gemeint, dass ich ja jetzt glaube, es gaebe nur Saft.

Fand es ein bisschen komisch, dass Nurdin an seinem 18. Geburtstag nicht mit den Erwachsenen, sondern nur mit den „Kindern“ (bis 25 Jahre) feiert, aber nunja, so ist es eben.

Es gab auf jeden Fall viel zu viel zu Essen und nach jedem Gang war ich gluecklich, dass es vorbei war und dachte er waere alles.. aber so sollte man in Kirgistan einfach nicht denken, denn es kommt immer noch mehr!

Der ganze Besuch dort lief auf Kirgisisch und fuer mich auf Deutsch ab, da Abdulamit mir alles uebersetzt hat. Denn Kirgisisch verstehe ich noch nichts.

Abdulamit hat mir auch sehr viel ueber Gastfreundschaft in Kirgistan erzaehlt, sodass ich einfach mal anfange, dass alles zusammenzufassen:

1) der Gast ist unselbststaendig

1a) er steht solange vor der Tuer, bis er explizit reingebeten wird

1b) man wartet solange, bis der Gastgeber einem den Teller mit Essen gefuellt hat, man nimmt sich niemals selbst!

2) es gibt eine bestimmte Sitzordnung, der Ranghoechste am Weitesten von der Tuer entfernt, neben ihm die Maenner oder wichtige Gaeste. An der Tuer sitzen die Frauen und Kinder.

3) Frauen bedienen immer die Maenner und bereiten das Essen zu, waehrend die Maenner weiter am Tisch sitzen und plaudern

4) Auf die Frage „Willst du noch etwas?“ braucht man nicht zu antworten, denn „Nein“ bedeutet auch, dass man noch etwas will.

5) Gaeste duerfen niemals mithelfen.

 

Mein Problem dabei war, dass ich direkt neben Nurdin sass, also der angesehenste Gast von allen war. Alle immer meinen Teller nachgefuellt haben, ich aber nicht mithelfen durfte, sodass ich die ganze Zeit am Tisch sass und sobald ich mal aufgestanden bin, haben alle gefragt, was denn los sei.

Ab und zu aufs Kloh zu gehen war da wirklich eine gute Idee, dann konnte man auch endlich mal etwas Luft schnappen und sich ein bisschen bewegen (bis zum Toilettenhaeuschen und zurueck). 😉

 

Uebrigens gehen hier auf dem Land immer alle zu Zweit aufs Kloh, fand ich sehr faszinierend, wenn eben auch 2 Jungs zusammen zum Kloh gehen. Und ich bin eigentlich auch immer mit Abdulamit dorthin.

 

 

Und nach einem Tag Pause geht es mit dem Schreiben wieder weiter.

 

 

An meinen anderen Wochenenden haben wir eigentlich immer irgendwo gefeiert, einmal war ich bei den Spaniern zu einer Party eingeladen, auf der ich viele interessante Personen kennengelernt habe.

Dann wurde natuerlich auch noch der Geburtstag von Olga gefeiert etc.

Auch backe ich jetzt endlich wieder mehr und es wurde ein Vorrat zuhause aufgebaut, sodass man immer spontan Kuchen backen kann. So muss das sein.

 

Khaki-Marmelade

Khaki-Marmelade

 

 

 

Langweilig wird es hier eigentlich nicht.

 

Weihnachten haben wir 8 Deutschen hier zusammen gefeiert und es war richtig schoen. Wie der Zufall es will, sollte Philipp 3 Wochen auf das Haus von Englaendern aufpassen, die Weihnachten in England feiern wollten. So stand es uns zur Verfuegung.

Es wurden dann verschiedene Komitees gebildet, so gab es ein Essenskomitee, ein Dekoteam (Philipp und ich)…

Puenktlich zu Weihnachten, bzw am 23. Dezember kam auch endlich mein Paeckchen von zuhause an, sodass ich den 23. und 24. Dezember nur Plaetzchen und Lebkuchen gebacken habe.

Am 24. nachmittags bin ich dann mit einem Paeckchen voller Plaetzchen zu Philipp gefahren und wir haben das Haus geschmueckt. Philipp hatte Tannenzweige gesammelt, sowie Tannenzapfen. Ich hatte Orangenscheiben getrocknet und Wal- sowie Erdnuesse gekauft, zudem noch Weihnachtsgewuerze, sodass es auch so roch.

Nicht zu vergessen habe ich am 24. Dezember auch meinen ersten Weihnachtsbaum gekauft. Er ist aus Plastik und ich habe ihn fuer 100Som in der Unterfuehrung bei der Philharmonie erstanden.

Das Essen an diesem Abend war echt total lecker, vielen Dank an dieser Stelle an Anna-Maria und Philli, die in der Kueche standen.

Und es gab Baileys… echten Baileys!!! Sowas leckeres!

Den Abend verbrachten wir dann damit uns zu unterhalten, Weihnachtslieder zu singen, uns gegenseitig zu bewichteln und einfach nur zusammen zu sein.

Ein Grossteil hat dann auch in dem Haus uebernachtet und am naechsten Morgen sind die Nadjeshda-Leute zur Arbeit, Joma hat sich noch mal ins Bett gelegt, da er nicht schlafen konnte, und ich hab den Abwasch gemacht, das Haus aufgeraeumt, und wieder dekoriert.

 

Ich war in dem Haus ueber fast die ganzen Weihnachtsfeiertage, es war wie eine kleine Weihnachtsinsel mitten in der Stadt Bischkek. Dazu beigetragen hat natuerlich auch, dass das Haus sehr europaeisch eingerichtet ist.

Weihnachten?!

Weihnachten?!

Und es war eine harte Umstellung dann auf einmal wieder in seinem eigenen, total kirgisischen, zuhause zu sein. Doch auch diese wurde bewaeltigt. Und ich habe danach mein Zimmer auch ein bisschen geschmueckt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neujahrsfest im Kinderheim

Neujahrsfest im Kinderheim

Im Kinderheim bin ich zur Zeit nur selten. In der Weihnachtswoche war ich nur am Montag, in der Woche danach Montag und Dienstag. An diesem Dienstag wurde auch das Neujahrsfest fuer die Kinder gefeiert. Dafuer hatten sie ja einen Monat lang Lieder und Gedichte gelernt, sodass es wieder mal ein Vorzeigekonzert fuer das Kinderheim an sich war.

 

 

 

 

 

 

Die Kinder wurden lecker bekocht, haben viele Suessigkeiten und Spielzeug bekommen. Ueber das Thema Spenden schreibe ich evtl spaeter noch mal etwas.

Danach waren erst mal administrative Ferien im Kinderheim, sodass es uns freigestellt wurde, ob wir arbeiten oder nicht.

Joma, der vom 2. Weihnachtsfeiertag bis Neujahr in Karakol zum Ski fahren war, und mir war also klar, dass wir auch frei haben.

Also haben wir am 8. Januar dann wieder angefangen zu arbeiten. Und man hat wirklich gemerkt, dass Schulferien waren, es waren, wenn es hochkommt 20Kinder im Kinderheim, davon allerdings 10Kleine. Also insgesamt sehr sehr wenig.

Sodass wir am Freitag mit den ganz Kleinen nach draussen in den Schnee gegangen sind, damit sie endlich mal rauskommen. Sie haben sich sichtlich gefreut. J

Diese Woche war ich bisher auch nur Montag, da ich heute (Dienstag) ja eigentlich Rike in Almaty abholen wollte, doch sie kommt doch noch nicht an. Habe das morgens im Internet gelesen, als ich auf dem Weg zum Busbahnhof war, und bin danach nicht mehr zur Arbeit.

 

Rike kommt wahrscheinlich morgen in Almaty an, muss heute abend noch mal ins Internet, um nach einer neuen Nachricht von ihr zu schauen.

 

In meiner Familie fuehle ich mich immer wohler… klar, keine Kinder koennen nerven, aber sie koennen auch lieb sein.

Am 3. Januar war ich mit der ganzen Verwandtschaft und 2 von meinen Gastschwestern Schlittenfahren. Es war einfach faszinierend… ein Spass fuer alle Generationen.

Ein Spass fuer die ganze Familie

Ein Spass fuer die ganze Familie

Man lege eine alte Tischdecke auf den Schnee, darauf setzen sich bis zu 6 Personen, wobei die Oma und ein paar Tanten immer dabei waren. Man warte bis alle sitzen, und los geht der Spass!

 

 

 

 

 

 

Damit es nicht zu kalt wird, gibt es zwischendurch noch einen kleinen Wodka und weiter geht’s.

Insgesamt waren wir 10 Personen. Sind in Bischkek losgefahren und haben erst mal Verwandte in einem nahegelegenen Dorf besucht und dort gut gegessen. Danach ging es auf den Berg. Und danach waren wir wieder bei den Verwandten und es gab noch mal zu essen und es wurden eine Menge Toasts ausgesprochen.

Es war insgesamt sehr schoen und ich wurde von den Verwandten auch wieder eingeladen… ich solle einfach mit der Marschrutka 295 hinfahren und dann koennen wir wieder Schlitten fahren. 😉

 

Was mich aber ein bisschen aergert ist, dass ich kein Kirgisisch verstehe, denn meine gesamte Familie redet bei solchen Treffen immer kirgisisch und mich wuerde einfach so sehr interessieren, um was es sich handelt! Denn ich bin ja hier, um mit den Menschen zu kommunizieren und nicht nur um zuzuschauen.

Mit meinem Russisch klappt es inzwischen, anscheinend habe ich keinen Akzent im Sprechen, nur fehlen mir eben noch viele Worte. Verstehen tue ich eigentlich fast alles, aber eben doch nicht alles, dafuer dauert es noch eine ganze Weile.

 

 

Nun noch etwas aus der Politik:

Elektrizitaet…. September/Oktober war in manchen Bereichen jede Nacht der Strom weg. Es kam jeder Bereich einmal dran und der Strom war auch sehr frueh aus.

Danach sagten die Politiker, dass der Strom nicht mehr abgestellt wuerde. Dieser Satz kann leider nicht ohne ein „aber“ stehen, sodass es nun eine bestimmte Freimenge pro Gebiet und Tag gab und danach war der Strom weg.

Dann hiess es, der Strom ist da!

Aber die Politiker stellten fest, dass wenn es kaelter wird, mehr Strom verbraucht wird (eigentlich logisch!) und so „kann“ es jetzt wieder zu Stromausfaellen kommen. Die Realitaet sieht so aus, dass wir jetzt jede Nacht keinen Strom mehr haben.

Seitdem schlafe ich in einem dicken Pullover, denn die Elektro-Heizung neben meinem Bett, die immer sehr, sehr heiss ist (habe mir schon schlimme Verbrennungen dadurch zugezogen) funktioniert nachts ja nun nicht mehr und der Ofen ist seitdem immer an, doch mein Zimmer ist zu gross, damit alles mitgeheizt wird.

 

Aber was uns nicht toetet, macht uns stark!

 

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Internetnacht am 21. Dezember

nach deutscher zeit werde ich sonntag von 17.00 bis 2.00 online sein, vielleicht auch etwas kuerzer.

und zwar bei

icq: 160713930

skype: larateichert

hoffe mit moeglichst vielen von euch reden, chatten zu koennen,

liebe gruesse aus dem inzwischen verschneiten bischkek,

lara